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Problembeschreibung
In Einzelfällen kann es vorkommen, dass die Darstellung in DDScad ruckelt, Grafikfehler auftreten oder die Anzeige bei aktivem OpenGL ungewöhnlich langsam reagiert.
Häufig ist in solchen Situationen in der NVIDIA Systemsteuerung nicht die notwendige OpenGL-Rendermethode beziehungsweise nicht die richtige GPU für OpenGL hinterlegt.
Troubleshooting
- Im Folgenden wird beschrieben, wie Sie in der NVIDIA Systemsteuerung die OpenGL-Rendermethode beziehungsweise die für OpenGL zuständige GPU prüfen und anpassen können.
- Die beschriebenen Schritte gelten für aktuelle NVIDIA-Treiber unter Windows 10 und Windows 11 und können je nach Treiberversion geringfügig abweichen.
1. NVIDIA-Systemsteuerung
- Öffnen Sie die Windows-Startmenüsuche und geben Sie den Begriff NVIDIA ein, bis die Anwendung NVIDIA Systemsteuerung in der Trefferliste erscheint.
- Alternativ können Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop klicken und den Eintrag NVIDIA Systemsteuerung auswählen. Gegebenenfalls vorher im Kontextmenü weitere Optionen anzeigen auswählen.
- Starten Sie die NVIDIA Systemsteuerung durch einen Klick auf den entsprechenden Eintrag.
2. OpenGL-rendernde GPU auswählen
Damit die NVIDIA Grafikkarte sicher von dem DDScad-Prozess bsp.exe genutzt werden kann, kann diese zur Sicherheit manuell zugewiesen werden.
- Falls noch nicht ausgeklappt, klicken Sie links auf das kleine Plus neben 3D-Einstellungen (1).
- Wählen Sie darunter 3D-Einstellungen verwalten aus (2).
- Wechseln Sie im rechten Bereich zu Programmeinstellungen (3).
- Klicken Sie auf Hinzufügen (4).
- Wählen Sie in der Auswahlliste DDScad aus (5). Der Speicherort wird im Tooltip angezeigt, so kann sichergestellt werden, dass die richtige Version ausgewählt wird, falls mehrere parallel installiert sind. .
- Klicken Sie auf Ausgewähltes Programm hinzufügen (6).
- Fast immer wird dort nach der Auswahl von DDScad ein Spielname in der Auswahl angezeigt, da sich DDScad und dieses Spiel die gleiche Bezeichnung der .exe teilen (bsp.exe). Dies kann ignoriert werden.
- Wählen Sie im Menü des Hauptfensters unter OpenGL-rendernde GPU Ihre NVIDIA-Grafikkarte aus, damit diese GPU für OpenGL-Anwendungsfälle in Bezug auf die bsp.exe von DDScad verwendet wird (7).
- Klicken Sie zum Schluss auf Übernehmen (8).
3. PhysX-Konfiguration und Anzeigezuordnung prüfen
- Klicken Sie in der NVIDIA Systemsteuerung unter 3D-Einstellungen auf PhysX-Konfiguration festlegen (1).
- Wählen Sie oben bei Einen PhysX-Prozessor auswählen Ihre GPU aus der Liste aus (2).
- Klicken Sie unten rechts auf Übernehmen, um die Änderung zu speichern (3).
4. Grafikeinstellungen in Windows prüfen
- Die Grafikkarteneinstellungen in Windows können verhindern, dass die NVIDIA-Einstellungen berücksichtigt werden, daher sollten diese auch nochmals kontrolliert werden.
- Öffnen Sie die Grafikeinstellungen: Drücken Sie die Windowstaste (1), geben Sie Grafikeinstellungen in das Suchfeld ein (2) und wählen Sie den Eintrag Grafikeinstellungen aus (3). Klicken Sie auf Öffnen.
- Suchen Sie dds in der Liste (1) und klicken Sie dann bei dem entsprechenden Eintrag auf Optionen (2).
- Wählen Sie im Dialog Hohe Leistung aus (3), damit die dedizierte NVIDIA-Grafikkarte verwendet wird.
- Bestätigen Sie mit Speichern (4).
5. Ergebnis
Nach dem Anpassen der OpenGL-Rendermethode beziehungsweise der für OpenGL zuständigen GPU sollte DDScad nach einem Neustart des Rechners bei aktiviertem OpenGL flüssiger laufen. Maßgeblich hängt die Performance aber weiterhin von der Aktualität und Leistungsfähigkeit der verbauten Hardware ab.
Hinweis: In sehr seltenen Fällen arbeiten die Einstellungen im Grafikkartentreiber und bei Windows gegeneinander. In diesem Fall stellen Sie die Windowseinstellung wieder auf die Automatik (Windows entscheiden lassen) oder wählen Sie den Button Zurücksetzen.